Kaukasusstudien

Lehrstuhlinhaber (Vertretung)
Dr. Diana Forker

Der Kaukasus ist nicht nur eine naturräumliche Grenze, sondern seit Jahrhunderten auch eine kulturelle Brücke zwischen Europa und Asien. In diesem historischen Spannungsfeld ist die Region zu einem einzigartigen Kontaktraum geworden, der sich durch die Koexistenz von Weltreligionen wie dem Islam und dem Christentum sowie durch eine beeindruckende ethnische, sprachliche und kulturelle Vielfalt auszeichnet. Diese Konstellation bietet einmalige Forschungsvoraussetzungen für eine Regionalwissenschaft, die durch das Studium komplexer Räume Aufschluss über transnationale, transkulturelle und transkonfessionelle Prozesse gewinnen will.

Die Kaukasusstudien feierte 2011 ihr fünfzigjähriges Jubiläum an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Die erste Lehrstuhlinhaberin war Gertrud Pätsch, gefolgt von Heinz Fähnrich, der das Fach bis zu seiner Emeritierung 2006 entscheidend prägte. Schwerpunkt war zu dieser Zeit die Philologie Georgiens. 2011 wurde Kevin Tuite auf den Lehrstuhl berufen, der das Fach regionalwissenschaftlich ausbaute. Zur Zeit wird der Lehrstuhl von Diana Forker vertreten.

Mitarbeiter
Dr. Natia Reineck

Ehemalige Mitarbeiter
Prof. Dr. Kevin Tuite
PD Dr. Florian Mühlfried

Weitere Informationen zum Lehrstuhl Kaukasusstudien finden sich auf der lehrstuhleigenenen Homepage www.kaukasiologie.uni-jena.de